Entwicklungszusammenarbeit
DER LANDESVERBAND THÜRINGEN DER DGS ENGAGIERT SICH IN DER ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT IN ASIEN, LATEINAMERIKA UND AFRIKA.
Der Landesverband Thüringen der DGS hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Durchführung von Schulungen, den Aufbau von Schulungszentren in Entwicklungsländern und die Unterstützung von Regionalentwicklungsprojekten in Entwicklungsländern einen Beitrag zur Nachhaltigen Energiewirtschaft weltweit zu leisten. Mit dem Projekt „REEPRO - Promotion of Sustainable use of Renewable Energies“ wurde der Grundstein hierfür gelegt. Im REEPRO Projekt wurde ein an die Bedürfnisse der Länder Laos und Kambodscha angepasstes Trainingsprogramm für Erneuerbare Energien entwickelt. Aufbauend auf diesem Programm und den Erfahrungen des Teams des LV Thüringen der DGS in der Weiterbildung in Deutschland und in Entwicklungsländern führen wir Projekte mit verschieden Partner in Asien, Afrika und Lateinamerika durch.
BILDUNG IST DER SCHLÜSSEL FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
REEPRO - Projekt zur Förderung des effizienten Einsatzes Erneuerbarer Energie in Entwicklungsländern
Arme Haushalte in Entwicklungsländern haben oft keinen Zugang zu solider Energieversorgung. Das REEPRO Projekt konnte von 2007 bis 2009 durch eine ausgedehnte Bildungskampagne in Laos und Kambodscha den Grundstein dafür legen, dass auch arme Haushalte in diesen Ländern einen verlässlichen Zugang zu Energie auf der Basis von Erneuerbaren Energien bekommen. Hierfür entwickelte das REEPRO Team ein Trainingsprogramm und Trainingsmaterialien in Englisch, Laotisch und Khmer für 3 unterschiedliche Zielgruppen, die sogenannten Level, und führte eine Serien von Trainings und Workshops in ausgewählten Modellregionen beider Länder durch.
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Bolivien – Bau eines mit Sonnenenergie versorgten Gesundheitszentrum
In Lojpaya (Bolivien) und den 8 umliegenden Gemeinden gibt es aktuell kein Gesundheitszentrum und auch sonst keinerlei medizinische Versorgung. Darum wollen die DGS und ihre bolivianische Partnerorganisation FADIPCO die Gemeinden bei der Errichtung eines mit Solarenergie versorgten Gesundheitszentrums unterstützen.
Parallel zum Bau des Gesundheitszentrums wird die Bevölkerung in Gesundheits- und Hygienemaßnahmen zur Prävention ausgebildet und ausgewählte Dorfmechaniker im Bau, Betrieb und der Wartung der Photovoltaik- und der Solarthermie-Anlage geschult.
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